World Breastfeeding Trends Initiative

Hintergrund

Die WBTi World Breastfeeding Trends initiative ist ein Audit betreffend Stillpolitik das 2005 ins Leben gerufen wurde. 15 Kriterien werden bewertet und erlauben einen internationalen Vergleich.

 

Für die Schweiz wurde der WBTi Bericht noch nicht erstellt, aber rundherum sind die ersten Berichte erschienen (siehe unten: WBTi in Europa).

 

Warum ist die WBTi wichtig für die Schweiz?

 

Die Welt-Still-Trends-Initiative - World Breastfeeding Trends Initiative (WBTi) wurde von IBFAN Asien entwickelt, um die Umsetzung der Globalen Strategie zur Säuglings- und Kleinkindernährung auf nationaler Ebene zu bestimmen und zu bewerten.

 

WBTi basiert auf zwei globalen Initiativen, erstens auf GLOPAR (Global Participatory Action Research Project) von WABA und zweitens auf dem WHO-Instrument zur Bewertung von Fortschritten bei der Umsetzung der Global Strategy for Infant and Young Child Feeding (IYCF) auf nationaler Ebene.

 

Die World Breastfeeding Trends Initiative WBTi dient dazu, Länder bei ihrer Analyse von Stärken und Schwächen bei der Umsetzung der Globalen Strategie zu unterstützen und dadurch ihre Programme und Massnahmen zum Schutz, zur Förderung und zur Unterstützung des Stillens auf nationaler Ebene zu optimieren. Zu diesem Zweck hat WBTi 15 Indikatoren identifiziert, aufgeteilt in zwei Bereiche, wobei jeder Indikator eine spezielle Bedeutung hat.

 

WBTi in der Schweiz

Eine erste Sitzung mit dem Kernteam hat im September 2018 stattgefunden. Die erste Aufgabe besteht darin, Fachleute aus verschiedenen Disziplinen zu suchen, die das Kernteam bei der Datensammlung unterstützen.

(Step 1)

WBTi in Europa

In Europa und den angrenzenden Regionen haben folgende Länder ihren ersten Evaluierungsbericht veröffentlicht:  Armenien, Belgien, Bosnien-Herzegowina, Deutschland, Frankreich Georgien, Grossbritannien, Italien, Kroatien, Litauen, Mazedonien, Moldawien, Malta, Österreich, Portugal, Spanien, Türkei, Ukraine.

 

 

WBTi Weltweit

Die WBTi entstand 2005 und kam 2015 nach Europa. Mehr als 100 Länder sind weltweit im WBTi Prozess.


Titelfoto: by Leandro Cesar Santana on Unsplash